Aktuelles
Europa macht Schule
Unter diesem Titel organisierten deutsche Hochschulen den Kontakt zwischen ausländischen Studenten und deutschen Schulen. Beim bundesweiten Projekt war zum Jahreswechsel auch das Erzbischöfliche Berufskolleg Neuss mit dabei.
Natacha Barreto, eine Erasmus-Studentin aus Portugal/ Macau, organisierte ein kleines Projekt mit der Fachoberschulklasse B12b. Dessen Inhalt: Kultur und Geschichte Portugals – dargestellt in Kernsätzen auf Englisch.
Die regionale Abschlussveranstaltung fand am 20. Januar in der Sporthochschule Köln statt. Hier wurden die Projekte von rund 50 Schulen aus Köln und Umgebung vorgestellt.
Übergabe der Europa-Skulptur an die Stadt Kaarst
In einem Festakt in der Aula der Elisabeth-Selbert–Realschule in Büttgen waren die Schülerinnen der Kinderpflege – Oberstufe des Erzbischöflichen Berufskollegs Neuss – Abteilung Marienhaus anlässlich der Übergabe der Europa-Skulptur aktiv. Nach der Begrüßung von Bürgermeister Franz-Josef Moormann würdigte auch Marc Jan Eumann, der Staatssekretär bei der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien das Europaengagement der Stadt Kaarst, der
Sparkasse Neuss und der Sparkassenstiftung Kaarst Büttgen bei der Stiftung der neuen Stele.
Gestaltet wurde die Stele durch den Künstler Burkhard Siemsen und die Künstlergruppe SALIX. Der Artikel in der NGZ vom 14.12.2011 (s.Foto) zeigt eindrucksvoll die beleuchtet Europaskulptur.
Neben den musikalischen Einlagen durch den Kinderchor der Realschule sorgten die Schülerinnen des Marienhauses für eine gekonnte Aufführung. Der Tanz war im Rahmen der Europawoche des Berufskollegs entstanden. Die fetzige Einlage der Kinderpflege – Oberstufe in den blauen Tanzsäcken wurde mit viel Applaus bedacht.
Besonders bedankte sich Franz-Josef Moormann bei den Schülerinnen und deren uneigennützigen Einsatz.
„Together“
Einen beschwingten Abend bereitete der Gospelchor „Together“ den Freunden und Freundinnen der Gospels und neuer Spirituals.
Aus Anlass des 20 – jährigen Bestehens veranstaltete der Gospelchor St. Elisabeth Neuss unter der Leitung von Peter Veiser sein 3. Jubiläumskonzert. Der Chor verzichtete auf Eintrittsgelder und die Spenden gingen zugunsten des Fördervereins des Erzbischöflichen Berufskollegs Neuss. Zahlreiche BesucherInnen freuten sich über Lieder wie „Amazing grace“, „Go down Moses“ oder „Swing low“. Mitklatschen und Singen war ausdrücklich gewünscht und Peter Veiser animierte immer wieder dazu.
Eine schöne Abwechslung boten die Gospelkids Holzheim mit „When I see“ oder „Dieses kleine Licht“.
Einen stimmungsvollen Abschluss mit bunten Leuchtstäben fand der gelungene Abend durch die Liedern „Shine your light“ und „Thank you for the music“.
Berufsinformationsmesse im Sozial- und Gesundheitswesen
Zum zweiten Mal fand im Marienhaus die Berufsinformationsmesse für SchülerInnen und Studierende des Erzbischöflichen Berufskollegs Neuss statt. SchülerInnen und Studierende der Abteilung Marienhaus fanden ein umfangreiches und
vielfältiges Angebot an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Sozial- und Gesundheitswesen. Zahlreiche Einrichtungen und Träger konnten auch bei der Suche nach Praktikumsplätzen weiterhelfen.
Das Fachseminar für Altenpflege die Diakonie oder auch die LebenshilfeNeuss e.V. wurden von SozialhelferInnen aber auch FachoberschülerInnen stark frequentiert.
Viel zu tun hatten auch die BeraterInnen der Bundesagentur für Arbeit. Die IHK als Vermittler von Ausbildungsstellen fand ebenfalls großes Interesse.
An den Tischen der KatHo und FOM bildeten sich regelrechte Trauben von InteressentInnen und die Wartezeit wuchs.
Manch eine SchülerIn erkundigte sich schon jetzt nach Weiterqualifizierungen obwohl man schon einen Ausbildungsplatz sicher hat. 
Bei 21 Ausstellern wurden meistens intensive und lange Gespräche geführt,so dass vielen SchülerInnen die Zeit nicht reichte. Nebenbei erhielt man wie z.B.bei der KKH/Allianz auch wertvolle Tipps zu Bewerbungstests und Vorstellungsgesprächen.
Sehr zufrieden äußerten sich die Aussteller zum guten Service der Fachoberschulklasse 12 S, die alle mit appetitlichen Häppchen und kleinen Küchenstückchen, schmackhaft zubereitet durch die Sozialhelfer – Oberstufe, versorgte.
Farbiges Europafest
Einheit in Vielfalt – so kann man das Europafest des Erzbischöflichen Berufskollegs Neuss beschreiben.
Das erste gemeinsame Schulfest der beiden Abteilungen Marienberg und Marienhaus startete mit der Begrüßung der Schulleiterin Gerda Himmels. 
Das Forum Marienberg als Veranstaltungsort war mit vielen europäischen Symbolen kreativ geschmückt worden.
Europa wird im Erzbischöflichen Berufskolleg Neuss wirklich gelebt, stellte der Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz in seiner Rede an die Schüler fest.
Er machte an einfachen Beispielen deutlich, dass Europa in der Zukunft nur weiter in Frieden leben kann, wenn die Schüler heute Kontakte zu Jugendlichen anderer Ländern aufbauen und miteinander reden. Kein Land kann isoliert für sich leben. Ein Appell, sich zu engagieren, ging an die Schüler: Unsere Schöpfung kann nur bewahrt werden, wenn alle Europäer den Umweltschutz pflegen.
So vielfältig wie Europa mit seinen unterschiedlichen Nationalitäten waren auch die unterschiedlichen Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler.
In blauen Tanzsäcken wurde Europa tänzerisch dargestellt, in einem Sprechgesang rasselte man für Europa und europäische Gedanken wurden in einem Lied umgesetzt.
Neben den Darbietungen auf der Bühne stellte man Eigenheiten verschiedener Länder dar:
spielte ein Flaggenmemory, hörte europäische Märchen, verkaufte selbst gestaltete Kerzen, erfühlte in Tastkästen Länder Europas und drehte das Glücksrad.
Fragespiele zu den europäischen Währungen oder zur EZB machten SchülerInnen und LehrerInnen Spaß.
Kulinarische Speisen, wie spanische Tortilla oder tschechischer Apfelpudding fanden guten Absatz. Dazu konnte man z.B. europäische Mixgetränke oder englischen Tee genießen.
Die gut bestückte Tombola war schon weit vor Ende der Veranstaltung leergefegt.
Das Europafest mit seinen bunten Farben und fröhlichen Stimmung war so zur Freude aller ein großer Erfolg, zumal es in einer Projektwoche intensiv vorbereitete wurde.
Elternarbeit mit türkischen Familien
Das Projekt ProVier veranstaltete am 4. Oktober in Kooperation mit dem Schulamt Neuss und dem Erzbischöflichen Berufskolleg Neuss Marienhaus im Saal des Marienhauses eine Fortbildung für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte.
Zu Beginn der Veranstaltung informierten Projekte, wie die Aktion "Rucksackmütter", eindrucksvoll präsentiert von Elmas Akalin aus Weckhoven, über die Arbeit von ProVier.
Der Referent des Vortrages, Prof. Dr. Ahmet Toprak von der Fachhochschule Dortmund, klärte über Aspekte der Elternarbeit in bildungsfernen Familien mit Migrationshintergrund auf. Ausgehend von Untersuchungen des Nobelpreisträgers James Heckmann über ein Vorschulexperiment in den USA zur Frühförderung von drei- bis vierjährigen Kindern wurde die zentrale Bedeutung der Elternarbeit dargestellt.
Von 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund stellen 1,7 Millionen türkische Mitbewohner in Deutschland die Größte Gruppe dar.
Zum besseren Verständnis erläuterte Prof. Toprak die besondere Rolle von Vätern und Müttern in türkischen Familien unter anderem an dem Beispiel Heirat einer jungen türkischen Frau. Zentrale Erziehungsziele wie Respekt vor Autoritäten oder Ehrenhaftigkeit in bildungsfernen Familien wurden in ihrer Bedeutung deutlich.
Für die Elternarbeit in türkischen Familien mit Migrationshintergrund sind die von Prof. Toprak dargestellten Türöffner und Stolpersteine besonders wichtig. Ein günstiger Türöffner bei Gesprächen mit Eltern ist z.B. eine freundliche Begrüßung, damit Eltern – Väter und Mütter sich willkommen fühlen. Ausreichend Zeit für ein Gespräch sollte von vornherein eingeplant werden. Es kann passieren, dass zunächst eine Geschichte um das Problem herum erzählt wird. Vor allem gilt es Eltern mit ihren Kompetenzen und Interessen anzuerkennen.
Als Stolperstein kann es sich in einem Gespräch erweisen, wenn man direkt mit einem Problem beginnt, zu viele Fachbegriffe verwendet oder das Verhalten des Kindes kritisiert.
Mehr Informationen zum Thema „Muslimische Kinder und Jugendliche in Deutschland“, entstanden unter Mitarbeit von Prof. Ahmet Toprak, findet man bei der Konrad-Adenauer-Stiftung unter www.kas.de/wf/de/33.28612.
„Beruf Konkret 2011“
Auf der gemeinsamen Berufsinformationsmesse der Sparkasse Neuss und der Agentur für Arbeit konnte das Erzbischöfliche Berufskolleg Neuss seine Berufsausbildungen und Bildungsabschlüsse darstellen.
Der erfolgreichste Infomarkt für Jugendliche in der Berufsfindung fand auch in diesem Jahr sehr rege Beteiligung.
In der Abteilung Marienhaus wurde immer wieder die Ausbildung zur ErzieherIn auch mit Abitur und die Ausbildung zur KinderpflegerIn nachgefragt.
In der Abteilung Marienberg fand dieAusbildung zur Kaufmännischen Assistentin und Abitur positives Interesse.
Vielfach erhielten InteressentInnen zunächst grundlegende Informationen über das berufliche Schulwesen bevor speziellere Fragen geklärt werden konnten. Die intensive Beratung von SchülerInnen und Eltern war so das erste Ziel.
Gerade in den ersten Stunden war der Stand des Erzbischöflichen Berufskollegs Neuss, der mit drei Lehrerinnen besetzt war, stark umlagert.
Mit Informationen zu den Bildungsgängen und zum Tag der offenen Tür in den beiden Abteilungen verließen die Besucher den Messestand um sich bei weiteren Ausstellern zu erkundigen.
Triple P-Fortbildungen für BerufspraktikantInnen und Externe am EBK Neuss
Mittlerweile im dritten Jahr freuen wir uns, das Kooperationsprojekt zwischen der Triple P-Zentrale Deutschland und unserer Schule sogar in erweiterter Form erfolgreich fortsetzen zu können.
Am 11./12. November 2011 bieten wir wie bisher die Fortbildung zum/zur Triple P-BeraterIn an, am darauf folgenden Wochenende (18./19./20.11.2011) findet dann die Fortbildung zum/zur Triple P-TrainerIn (NEU!) statt. Dabei ist es auch erstmalig externen Fachleuten aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich möglich, vergünstigt (auf den regulären Preis erhalten Sie 15% Ermäßigung) teilzunehmen.
Die Möglichkeiten und Konditionen für BerufspraktikantInnen an der Triple P-BeraterInnenfortbildung teilzunehmen, werden in der kommenden Schulwoche (September 2011) näher erläutert.
Weitere Informationen über die Inhalte der Fortbildungen finden Sie auf dieser Seite: http://www.triplep.de. Für weitere Fragen rund um die Organisation, Anmeldung u.a. wenden Sie sich entweder an das Sekretariat unserer Schule (02131 – 718866), Projektansprechpartnerin ist Kathrin Wichmann, oder direkt an die Triple P-Zentrale in Münster (0251- 518941).
Auf Ihr Interesse freuen wir uns!
Projekttage zu Schuljahresbeginn
Am 9.9.11 besuchte die Klasse B12a zusammen mit den Lehrerinnen Frau Fiedermutz und Frau Dr. Stichternoth im K20 in Düsseldorf die Ausstellung "Move". Wie der Name der Ausstellung schon sagt, ging es um Bewegung, Raum, Kunst und Kreativität.
Die Schüler bekamen zunächst eine anregende interaktive Führung, bei der die lustigsten Kunstgegenstände aktiv zu Bewegung einluden, um danach in einem Kreativworkshop selbst künstlerisch tätig zu werden. Der Abschluss bestand aus der Präsentation der eigenen Kunstwerke im Museum mit dazu passenden Bewegungen und so wurden alle zum Schluss Teil des Gesamtkunstwerkes von "Move". Alles in allem ein unvergessliches Eintauchen in Kreativität und Bewegung!
Wikipedia-Schulung in der FSO am 9.9.2011
„...und immer kritisch bleiben!“ - Diese Worte des Wikimedia-Referenten Raimond Spekking durchzogen die vierstündige Fortbildungsveranstaltung, an der die Studierenden der Fachschul-Oberstufe am 9.9.2011 in den Räumen des Marienhauses teilnahmen. Spekking ist seit vielen Jahren Wikipedia-Autor und als solcher in Sachen Wikimedia-Schulprojekt unterwegs. Dabei geht es um Möglichkeiten und Grenzen der gerade bei Schülern und Studierenden vielgenutzten Online-Enzyklopädie.
Zunächst ging der Referent auf Fragen ein, wie:
Wie funktioniert Wikipedia?
Wer stellt die Qualität des Produkts sicher?
Wie erkennt man Mängel in den Artikeln?
Wie zitiert man die freien Inhalte?
Insgesamt zeigten die angehenden Erzieherinnen großes Interesse an seinen Ausführungen; besonders das Thema „Persönlichkeitsschutz“ belebte die Gespräche. Aber auch die Frage des richtigen Umgangs mit Wikipedia-Artikeln, für die die Betreiber selbst ein sehr leicht zu bedienendes Zitier-Werkzeug anbieten, wurde interessiert aufgenommen. An persönlichen Beispielen zeigte Spekking, dass auch er als Autor und Fotograf mit Plagiaten seiner Arbeit zu tun hat. „Wikipedia-Texte und Bilder sind Gemeingut, aber der Preis ist Name und Lizenzangabe!“
Doch auch selbstkritische Ausführungen gehörten zum Programm. Auch wenn es intensive interne Qualitätskontrollen gibt und vor allem „Vandalismus“ intensiv bekämpft wird, so konnte der Referent doch an einem Beispiel zeigen, dass es dennoch zu Fehlern bei Wikipedia kommen kann, denn die Autoren müssen keine ausgewiesenen Fachleute sein. Wichtig sei also, stets die Qualität der Artikel zu prüfen, etwa durch den Blick auf die Quellen und weiterführenden Literaturangaben. Ein Handzettel informierte über weitere Möglichkeiten der Qualitätskontrolle durch den Nutzer. Es gilt also „... und immer kritisch bleiben!“
Nach dem Vortragsteil bearbeiteten die Studierenden im Computerraum ein Wikipedia-Quiz und konnten so den Umgang mit der Wissens-Website differenziert üben. Dabei konnten einige Teilnehmer der Versuchung nicht widerstehen, zu testen, ob fehlerhafte Bearbeitungen wirklich von den wachen Wikipedianern entdeckt und unschädlich gemacht werden – tatsächlich: Der verbale Vandalismus war nicht einmal 1 Minute „unterwegs“!
Eine gelungener Vormittag, der Wissenswertes, Tipps und Tricks, aber auch Kritisches und Bedenkenswertes auf den Weg brachte und sicherlich für eine breitere Teilnehmerzahl wiederholt werden wird. Auch ein Gast aus der Schulverwaltung Meerbusch, der sich die Veranstaltung ansah, kam zu dem Schluss: „Das war ganz toll! Das werde ich unseren Schulen dringend empfehlen!“
Nähere Informationen unter http://wikimedia.de/schulprojekt
Mutter-Kind-Treff
Seit dem 10. November treffen sich Schülerinnen unserer Schule, die bereits Mütter sind, regelmäßig mit ihren Kindern zu einer Gesprächsrunde. Man lernt sich kennen und kann sich gegenseitig stützen. Die Kinder werden währenddessen von angehenden Erzieherinnen unserer Schule betreut.
Alle Schülerinnen mit Kindern sind herzlich willkommen. Weitere Informationen gibt es bei den Beratungslehrerinnen.
Das Beratungsangebot des erzbischöflichen Berufskollegs Neuss Abteilung Marienhaus
Die Beratung unserer Schülerinnen und Schülern sowie ihrer Erziehungsberechtigten ist grundsätzliche Aufgabe aller Klassen- und Fachlehrer unserer Schule.
Wir Beratungslehrerinnen ergänzen und intensivieren diese Beratungstätigkeit.
Sowohl schulische als auch persönliche Themen können zum Gesprächsinhalt der Beratung werden. Den Beratungsprozess verstehen wir als Hilfe zur Selbsthilfe und möchten den Rat suchenden Schülerinnen und Schülern Anregung, Begleitung und Unterstützung auf ihren Wegen zu eigenen Lösungen anbieten.

Dabei orientieren wir uns in unserer Vorgehensweise vorrangig an Methoden der systemischen Beratung. Unsere Kooperationen mit einer Reihe von außerschulischen Institutionen ermöglichen es uns, bei komplexeren Problemen an entsprechende Fachberatungsstellen zu vermitteln, um kompetente, langfristige Beratung zu ermöglichen.
Frau Zinner übernimmt an unserer Schule ausschließlich den Schwerpunktbereich „Berufswahl- und Schullaufbahnberatung“. 
Beratungstermine können jederzeit im Sekretariat oder direkt mit den Beratungslehrerinnen vereinbart werden. Um eine Freistellung vom Unterricht zu vermeiden, finden die Gespräche in der Regel nach der achten Stunde statt.
Ihr Beratungsteam
Frau Pülm, Frau Schlag, Frau Zinner



