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Jahresrückblick


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Jahresrückblick des Schuljahres 2006/2007

 

Sozialer Aktionstag - 12 453,33 Euro für einen sozialen Zweck erarbeitet (26.04.2007)

Sozialer Aktionstag 1410 Schülerinnen und Schüler und 25 Lehrerinnen und Lehrer des Berufskollegs im Marienhaus tauschten am 26. April die Schulbänke gegen harte Arbeit und rückten ihr soziales Engagement in den Vordergrund. Eine stolze Summe von 12453,33Euro kam so zusammen und konnte am 15. Juni im Rahmen der Abschluss- und Entlassfeier an die begünstigten Vereine übergeben werden.

 

Seit Februar des Jahres wurde der Soziale Aktionstag von Klaus Dusend, Katharina Knappe, Isabel Pawlik, Bernd Ohligs, Christel Scherer, Matthias Wallich und Gabriele Zimmermann intensiv vorbereitet.

Sozialer Aktionstag 2

360 Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Neuss und Umgebung in privaten Haushalten (Reinigungs-, Renovierungs-, Aufräum- und Gartenarbeiten), Handwerksbetrieben (Tischlerei, Tankstelle,), Geschäften (Metzgerei, Blumengeschäft), Kinder- und Jugendeinrichtungen (Haus der Jugend, Kindergärten), im Johanna- Etienne- Krankenhaus oder Gartenbaubetrieben.

 

Die Suche nach Arbeitsstellen erwies sich in vielen Fällen als sehr mühsam und schwierig. Diejenigen, die keine Stelle gefunden hatten, mussten die Schulräume und Schulhöfe auf Hochglanz bringen.

 

Schülerinnen, Schüler und auch Lehrer schlossen Verträge mit ihren Arbeitgebern ab mit festen Stundenlöhnen von mindestens 5,- Euro. Für gute Leistungen wurden Spitzenlöhne bis zu 12,50 Euro pro Stunde gezahlt.

 

Sozialer Aktionstag 3Die Arbeitszeit betrug acht Stunden am Tag. Der Arbeitstag einer Schülerin bei einer Blumenversteigerung begann bereits um 5.00 Uhr morgens. Für andere Schüler, die in einem Restaurant arbeiteten, endete der Tag erst um 21.30 Uhr. Mit großem Willen und Einsatz wurden oft auch weniger angenehme Aufgaben, wie z.B. das Putzen von Toiletten oder das Säubern von Ladenlokalen, erledigt. Den meisten machten jedoch ihre neuen Aufgaben Spaß. Müde, aber um viele Erfahrungen reicher, gingen sie nach einem langen Arbeitstag nach Hause.

 

Viele zufriedene Arbeitgeber zahlten gerne den vereinbarten Lohn und freuten sich über das soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler.

 

Der Erlös von 12453,33 Euro ging als Spende zu gleichen Teilen an: Aktion Kinderherz e.V. Düsseldorf, Katholischer Gefängnisverein Düsseldorf e.V., Aidswaise in Okatana, Namibia und Verein „Kinderzeit in Rumänien e.V..

 

„Komm mit ins Zahlenland“: ein Projekt zur mathematischen Frühförderung im Kindergarten (24.01.2007)

Zahlenland1Gespannt erwarteten die beiden Berufspraktikantinnen Romy Sauermann und Sandra Wallrafen 20 Kinder aus der Kindertagesstätte „Zapageck“ (Neuss) und „Leuchtturm“ (Dormagen). Schließlich sollte zum Abschluss ihres Projekts im Anerkennungsjahr ein großes Zahlenfest gefeiert werden.

 

In 10 Projekteinheiten, die von Oktober bis Dezember 2006 durchgeführt wurden, lernten die Kinder das Zahlenland mit seinen Bewohnern, den Zahlenwegen und Zahlenhäusern kennen.

 

Im Saal des Marienhauses hatte man mit Unterstützung von Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik einen Weg ins Zahlenland aufgebaut. An 10 Stationen mussten die Kinder verschiedene Aufgaben lösen. Hier stand jeweils eine Zahl im Vordergrund. Die Kinder waren sehr stolz, wenn sie für eine erledigte Aufgabe einen Stempel ins Zahlenbüchlein erhielten. So gingen die zwei Stunden wie im Flug vorüber. Trotz der Aussicht auf einen Besuch im Zahlencafe´ konnten die Kinder mit ihren Betreuern, Eltern und Großeltern kaum zum Verlassen des Zahlenlandes bewegt werden.

 

Zum Zahlenlandkonzept

Das Erzbischöfliche Berufskolleg Neuss Marienhaus hat sich im Rahmen der neuen Erzieherausbildung in den vergangenen zwei Schuljahren am Konzept der Lernfelddidaktik orientiert.

 

Im zweiten Ausbildungsjahr erwerben die Studierenden Kenntnisse in den Themenbereichen Neurodidaktik, Welt der Zahlen, der Entwicklungspsychologie Piagets und Eriksons und werden auf dieser Grundlage mit dem Projekt "Komm mit ins Zahlenland" bekannt gemacht.

 

Das Konzept des Zahlenlandes wird im Anerkennungsjahr (3. Ausbildungsjahr) praktisch umgesetzt. Dieses Projekt ist unserer Meinung nach für die Ausbildung von Erzieherinnen besonders gut geeignet, da es auf einem ganzheitlichen Ansatz basiert und sich theoretisch auf aktuelle Erkenntnisse aus der Neurodidaktik, der Entwicklungspsychologie und der Didaktik der elementaren Mathematik bezieht.

 

Ziel des Projektes

Ziel des Projektes, „Komm mit ins Zahlenland“ ist es vor allem, der kindlichen Neugier sowie der Freude und der Ausdauer beim Lernen mathematischer Entdeckungen zu begegnen. Bildungsinhalte aus der Grundschule sollen nicht in den Kindergarten vorverlegt werden. Allerdings werden wichtige Grundlagen auf dem Weg zur Schulfähigkeit gelegt.

 

Die Kinder sind gespannt darauf zu erfahren: Wer wohnt im Zahlenland? Wie sehen die Bewohner des Zahlenlandes aus?

 

Durch einen altersgemäßen Zugang zur Welt der Zahlen können die Kinder ihre Lebenswelt mithilfe mathematischer Erkenntnisse differenzierter wahrnehmen, erfahren und verstehen.

 

So lebt die Zahl „Drei“ in einem Garten, der die Form eines Dreiecks hat. Das Haus in diesem Garten hat drei Fenster. In den Garten der „Drei“ dürfen z.B. nur Gegenstände, die dreimal vorhanden sind.

 

Rahmenbedingungen

Das Projekt "Komm mit ins Zahlenland" basiert auf einer Konzeption von Prof. G. Preiß, die von Prof. G. Friedrich (Freiburg) weiterentwickelt wurde.

 

Das Zahlenlandkonzept von Prof. G. Friedrich hat den Zahlenraum von 1 bis 10 zum Inhalt. Dazu werden die 8-15 Kinder in 10 Einheiten, in der Regel einmal pro Woche, gezielt gefördert und mit den Zahlen vertraut gemacht.

 

Das Projekt wurde in zwei Kindertagesstätten in Neuss und Dormagen in der Verantwortung der beiden Berufspraktikantinnen Romy Sauermann und Sandra Wallrafen durchgeführt. Die schulische Betreuung des Projekts erfolgte durch die Lehrerinnen Christel Scherer und Katharina Knappe.

 

Durch den Vergleich eines Vortests mit einem Nachtest sollte der Nutzen des Projekts deutlich werden. Zu der Projektgruppe mit jeweils 10 Kindern, mit denen die Lerneinheiten durchgeführt wurden, wurde jeweils eine Kontrollgruppe mit 10 Kindern gewählt.

 

Zum Nachweis eines eventuellen Projekteffekts wurden Testaufgaben aus Schuleingangsuntersuchungen (Kieler Einschulungsverfahren und Diagnostische Einschätzskalen) verwendet. Die Auswahl der Testaufgaben und deren spezifische Anwendung wurden uns dankenswerterweise von Prof. G. Friedrich mitgeteilt.

 

Mit dem Projekt ist die Verwendung eines spezifischen Materials verbunden, das im Original sehr teuer ist. Zentrale Bausteine des Zahlenlandkonzeptes sind das Zahlenland, die Zahlengärten, die Zahlenpuppen, der Zahlenweg, Zahlengeschichten, Zahlenhäuser und Zahlentürme.


Das Zahlenlandkonzept - eine ganzheitliche Frühförderintention

Die Kinder werden durch das Projekt in die Welt der Zahlen eingeführt.
Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes lernt das "ganze Kind" im Zusammenspiel all seiner Sinne die Bedeutungsvielfalt der ersten 10 Zahlen kennen. Dabei wird z.B. der Anzahlaspekt (wie viele Äpfel), der Ordnungsaspekt ( der/die Wievielte) oder auch der geometrische Aspekt ( Dreieck, Viereck usw) und der symbolische Aspekt der Zahlen ( Sieben als Glückszahl) deutlich.
Neben mathematischen Inhalten, die handlungsorientiert vermittelt werden, fördert das Projekt die Wahrnehmung, die Merkfähigkeit, die Motorik (Bewegungsspiele) und die Sprachkompetenz (Zahlengeschichten, Abzählreime etc.) der Kinder. Außerdem können Elemente der musikalischen Früherziehung einbezogen werden.

 

Zahlenland01 Zahlenland02 Zahlenland03 Zahlenland04  

 

 

Pressemeldung des Erzbistums Köln (11.8.2006)

HimmelsGerda- Maria Himmels leitet das neue Erzbischöfliche Berufskolleg Neuss. Gerda-Maria Himmels wurde am 11. August offiziell zur Leiterin des neuen Erzbischöflichen Berufskollegs in Neuss ernannt.

 

Das Erzbischöfliche Berufskolleg Marienberg mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung und das Erzbischöfliche Berufskolleg im Marienhaus mit dem Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen wurden zu einem Berufskolleg zusammengelegt, dessen Leitung Gerda Himmels übertragen wurde.

 

Die Einführung begann mit einer Heiligen Messe in der Marienkirche. Prälat Gerd Bachner zelebrierte den Gottesdienst und führte die 50 – Jährige in ihr Amt ein.

 

Gerda Himmels ist seit 1984 an Marienberg beschäftigt, seit 1998 war sie stellvertretende Schulleiterin der Höheren Handelsschule Marienberg, seit 2004 Schulleiterin.

 

„Die Ernennung zur Schulleiterin des neuen Erzbischöflichen Berufkollegs Neuss dokumentiert den Schlusspunkt des Prozesses unserer schulischen Zusammenführung“, so Gerda Himmels.

 

Die Ziele der Schulleiterin bleiben auch für das neue Berufskolleg dieselben: „Die Schaffung eines Schulklimas, in dem jeder Einzelne sich entfalten und sich eine starke Gemeinschaft herausbilden kann, bildet die Grundkonzeption unserer Schule, die in der personalen Dimension des christlichen Menschenbildes verankert ist“.

 

Stellvertretender Schulleiter des Erzbischöflichen Berufskolegs Neuss wird Rainer Huschka, bisheriger stellvertretender Schulleiter des Berufskollegs im Marienhaus.

 

Frau Dr. Gabriele Schmidt – Wilpert leitet die Abteilung Marienberg.
Nach der Heiligen Messe wurden Frau Himmels und Frau Dr. Schmidt – Wilpert die Ernennungsurkunden überreicht.

 

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