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Jahresrückblick


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Jahresrückblick des Schuljahres 2007/2008

 

Projektpräsentation zur Sprachförderung (26.04.2008)

Aufbau118 Monate lang haben zehn Erzieherinnen neben Beruf und Familie wieder die Schulbank gedrückt. Sie besuchten an 120 Abenden mit je vier Unterrichtsstunden und zusätzlichen Selbstlernphasen den Aufbaubildungsgang Sprachförderung. Zum Abschluss des Lehrgangs mussten sie am 26.04.2008 Projekte zum Thema Sprachförderung unter den kritischen Augen der Moderatoren und der Öffentlichkeit im Marienhaus präsentieren.

 

Aufbau2Die Moderatoren Klaus Dusend, Rainer Huschka, Birgit Karnbach, Isabell Pawlik und Christel Scherer setzten sich bei der Konzeption des Aufbaubildungsgangs vier Schwerpunkte zum Ziel. Unterstützt wurden sie von externen Referenten, wie z.B. Frau Scharf und Frau Licciardi vom Migrationsdienst der Caritas im Rhein Kreis Neuss.

 

Die Teilnehmerinnen stellten zwei Stunden lang unter drei verschiedenen Schwerpunkten ihre Projekte zur ganzheitlichen Sprachförderung überzeugt und engagiert dar. Sie informierten, ließen probieren und beantworteten gerne Nachfragen des Publikums.

 

Aufbau3Eine Projektgruppe wählte Sprachförderung und Bewegung als Schwerpunktthemen. Gestenreich erläuterte Burcu Aquilino den Zusammenhang zwischen Sprache und Bewegung. Sie stellte fest: „Wörter müssen erlebt werden, so verinnerlichen die Kinder die Wörter. Eine Hilfe dabei ist der Einsatz von Trommeln.“ Marietherese Roesberg stellte in ihrer Projektpräsentation fest, dass Bewegungsanlässe auch immer Sprachanlässe sind. Sie hatte in einer ihrer Projekteinheiten einen Bewegungsparcours aufgebaut. So fielen im Gespräch selbstverständlich Präpositionen wie „darunter“, „darüber“, „neben“, „davor“ und sie konnten in den Wortschatz aufgenommen bzw. gefestigt werden. Mit dem Gang über den Parcours nahm auch die Sprechfreude deutlich zu.

 

Nadine Meunier zielte mit ihrem Projektthema „Hören, verstehen, erzählen“ auf die Altersgruppe der Vier- bis Fünfjährigen. Sie setzte sich unter anderem das Ziel der Erweiterung des Textverständnisses und der Zuhörfähigkeit. So konnte sie feststellen, dass die Anzahl ihrer W - Fragen im Verlauf der zehn Projekteinheiten deutlich abnahm. Die Kinder übten sich darin, Texte zu erfinden, und gestalteten zum Abschluss ein eigenes Bilderbuch.

 

Silke Pfeifer ging es um die Erweiterung von Spracherfahrungen. Bei ihr- wie übrigens auch bei allen anderen Teilnehmerinnen des Aufbaubildungsgangs- wurde viel Liebe zum Detail sowohl bei der Organisation und Bereitstellung von Materialien wie auch bei der Gestaltung der Räumlichkeiten deutlich. In zehn bzw. elf Projekteinheiten setzten sich die Teilnehmer des Aufbaubildungsgangs schwerpunktmäßig das Ziel, die sprachliche Kompetenz der Kinder zu fördern.

 

Silke Pfeifer, eine der zehn Teilnehmerinnen, resümierte, stellvertretend für alle Teilnehmerinnen, zufrieden und stolz : „Der Aufbaubildungsgang war anstrengend, er hat aber auch viel Freude gemacht.“

 

Die positive Zustimmung zu den Projekten und den Präsentationen zum Aufbaubildungsgang Sprachförderung fasste Rainer Huschka zusammen: „Die Arbeit mit den Teilnehmerinnen hat sehr viel Spaß gemacht und auch wir Lehrer haben viel gelernt.“

 

Häusliche Gewalt ist nie privat (28.11.2007)

GewaltDas Theaterstück „ Du bist unschlagbar“, das im Saal des Marienhauses aufgeführt wurde, thematisierte die sensible Problematik der häuslichen Gewalt. Initiiert wurde das Projekt vom „Runden Tisch – Gewalt in Familie/Opferschutz Neuss“, an dem sowohl Vertreter der Frauenberatungsstelle Neuss als auch des Allgemeinen Sozialen Dienstes und der Caritas Neuss sitzen.

 

Die Leiterin der Frauenberatungsstelle, Ursula Habrich, hatte mit dieser Aufführung gerade auch die in der Prävention tätigen Erzieherinnen und Erzieher, Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger im Blick.

 

Studierende, Schülerinnen und Schüler verfolgten betroffen und nachdenklich die 16 Spielszenen. Die vier Akteure der Gruppe „Spielwerk“ präsentierten ein ernstes Thema in unterhaltsamer Form. Aufmerksam gemacht wurde nicht nur auf die Formen körperlicher Gewalt, sondern auch auf alltägliche Grenzverletzungen und mangelnde Kooperationsbereitschaft. Die Intention des Stückes war es, die Unantastbarkeit der Würde des Menschen - unabhängig von Alter, sozialer Herkunft und Geschlecht- herauszustellen. Heinz Helbig, Polizist und Experte im Bereich Opferschutz, berichtete, dass es in den letzen Monaten in rund 250 Fällen zu körperlichen Aggressionen gekommen sei.

 

Die Botschaft der Veranstaltung, bei der man sich auch über viele Beratungsmöglichkeiten in der Stadt Neuss informieren konnte, lautete: Gewalt ist nie privat. - Jeder ist aufgerufen, genau hinzuschauen und auf Hilfsmöglichkeiten hinzuweisen.

 

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