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Erzbistum

Gute und gesunde Schule


Gute_Gesunde_Schule

 

Gesundheitsfördernder Unterricht

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich an das Verständnis und die Umsetzung gesundheitsfördernder Maßnahmen im Unterricht anzunähern. Dabei sind persönliche Anregungen aller am Schulleben beteiligten Personen, z.T. basierend auf jahrelangen autodidaktischen Erfahrungen, ebenso bedeutsam wie wissenschaftliche Aufsätze. An unserer Schule vereinen wir beide Potentiale, um eine praxisnahe Wirkung, bei möglichst hoher Qualität, zu entfalten.
Basierend auf diesen Gedanken bedeutet das in der konkreten Umsetzung:
1.   Alle Planungen und Maßnahmen basieren auf einer jährlich durchgeführten Schüler- und Lehrerevaluation (IQES-online)
2.   Gesundheitswissenschaftlicher Unterricht wird nach Lehrplan in folgenden Bildungsgängen umgesetzt:

» Berufliches Gymnasium („Abitur“)
» Fachhochschulreife/ Zweijährige Höhere Berufsfachschule („Fach-Abitur“)
» Fachschule für Sozialpädagogik (Erzieher/in)
» Zweijährige Berufsfachschule (Kinderpfleger/inund Sozialassistent/in)
» Fachoberschulreife (Sozialassistent/in)
Zusätzlich sind alle KollegInnen nach einem einheitlichen Votum der Lehrerkonferenz aufgefordert, gesundheitsförderliche Handlungsfelder in ihren Unterricht zu integrieren.
3.   Gesunder Einsatz kooperativer Lernformen

Der konsequente Einsatz kooperativer Lernformen wird kritisch diskutiert. Dabei könnte deren effektiver Einsatz bei Schüler/innen wie Lehrkräften einen gesunden Rollenwechsel begünstigen: Die Schüler/innen würden als aktive Lerner in Peergruppen Lernentwicklungspläne und -berichte über und für sich selbst schreiben. Sie können sich von passiven Bildungsempfängern zu selbstverantwortlichen Lernern entwickeln, die sich um ihren Lernstoff, um ihre Gemeinschaft und ihre Selbstentwicklung kümmern und gleichzeitig als Lern- und Entwicklungsberater ihrer Mitschüler/innen fungieren. Gleiches gilt für Lehrkräfte. Sie verlassen die Rolle des Bildungs- und Erziehungsvermittlers und wandeln sich zu aktiven Lernern und Selbstentwicklern sowie zu Lern- und Entwicklungsberatern für ihre Kollegen und Kolleginnen und Schüler/innen. Dies entspricht im vollen Umfang der Forderung einer Selbstwirksamkeit im Lernprozess. Darüber hinaus entstehen für die Lehrperson wertvolle Ressourcen, die anderweitig genutzt werden können.
Zur effektiven Umsetzung kooperativer Lernformen als Teilelement unseres Bildungsangebotes haben wir uns als Kollegium von Fachexperten in mehreren Fortbildungen weiterbilden lassen. Darüber hinaus profitieren wir von einer gesunden Altersstruktur im Kollegium, bei der innovative Unterrichtsmethoden aus den Seminaren mit unschätzbarem Erfahrungsschatz aus dem schulischen Alltag vereint werden.


4.   Durchführung von Teamteaching

Alltagsroutinen helfen dem Menschen dabei, seine täglichen Arbeiten effizient und erfolgreich zu gestalten. Manchmal können sie jedoch auch hinderlich sein, wie z.B. bei der Entwicklung neuer gesunder Lernstrategien. Im Zuge der Entwicklung kooperativer Lernformen haben wir uns an unserer Schule dazu entschlossen, durch Team-Teaching gewisse Alltagsroutinen aufzubrechen. Dabei besuchen wir uns gegenseitig in unseren Unterrichtseinheiten, um Nuancen unseres Unterrichtshandelns hin zu einer gesundheitsförderlichen Struktur zu gestalten.


5.   Verantwortungsbewusster Einsatz von Digitalisierung

Digitalisierung in Schulen wird kontrovers diskutiert. Vorrangig muss der Datenschutz aller Beteiligten gewährleistet werden. Um dies sicherstellen zu können, kooperieren wir mit IT-Profis von wupp-IT. Aus der Perspektive der Gesundheitsförderung kann die Digitalisierung dort helfen, wo Bürokratie abgebaut werden kann, Kommunikationsstrukturen verbessert werden können und Wissen vernetzt wird. An unserer Schule möchten wir schon bald das digitale Klassenbuch implementieren. Der Einsatz einer Schüler-App zum schnellen Austausch von Informationen wie Stundenplanänderungen wird bereits in einer Testphase eingesetzt. Die Online-Plattform moodle eignet sich zum einen zum Austausch von Unterrichtsmaterialien und zum anderen zur Sicherung unseres schulischen Handlungsprodukts „Wissen“. Dadurch bleiben die Schulen selbst in Krisenzeiten, wie Langzeiterkrankungen von Kollegen/innen oder wie der „Coronakrise“ handlungsfähiger.


6.   Durchführung eines Aktivierungsimpulses

Angelehnt an die Idee unseres christlichen Morgenimpulses haben wir in einem Pilotprojekt Impulse zur Aktivierung unserer Schüler/innen implementiert. Dabei durfte sich das Kollegium aus einem großen Bouquet von Spielen, Tätigkeiten, Bewegungen etc. bedienen und mit den Schülern/innen nach der großen Pause durchführen. Neben den positiven körperlichen Prozessen können auch zahlreiche psychische Veränderungen unterstützt werden. Diese kleine Maßnahme hat mit geringem Aufwand große Wirkungen in der Schulgemeinschaft erzielt und ganz nebenbei einen täglichen sensibilisierenden Charakter für einen gesunden Alltag.